© Foto: Hessische Energiespar Aktion Klaus FeyAlgen brauchen Feuchtigkeit und siedeln sich besonders gerne an der Nord- und Westseite der Fassade an © Foto: Hessische Energiespar Aktion Klaus Fey
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Algen an Fassade und Dach mit Sanierung beseitigen

Denn der landläufige Vorwurf, dass Algenbefall durch Wärmedämmung hervorgerufen würde, ist weder richtig noch berechtigt. Man findet Algen nicht nur auf gedämmten und verputzten Fassaden (WDVS), sondern auch auf Vorhangfassaden, zweischaligem Mauerwerk sowie auf ungedämmten kalten Mauerwerksteilen oder besser dämmenden, neueren Mauerwerkswänden.

Gründe für Veralgung von Dach und Fassade
Die Veralgung der Fassade hat andere Gründe. Einmal ist da die geringere Konzentration von biozidem Schwefeldioxid in der Außenluft, die Algen vermehrt sprießen lässt. Dazu kommt der gestiegene CO2–Gehalt der Luft, der das Pflanzenwachstum generell beschleunigt. Beide Faktoren führen dazu, dass Algen besser wachsen. Das gilt übrigens nicht nur für Hausfassaden. Algen kommen überall in der Natur vor, auf Verkehrsschildern, Gehwegplatten, Zäunen, Bäumen. Vor allem Dächer sind stark von der Veralgung betroffen.

Algen lassen sich einfach entfernen
Doch egal wo Algen wachsen - mehr als ein Schönheitsfehler sind sie nicht. Die Veralgung von Dach oder Fassade ist ein optischer Mangel und kein Bauschaden. Dementsprechend einfach können die Algen entfernt werden. Oft reicht eine Reinigungskur mit Bürste, Wasser und Muskelkraft. Für Härtefälle gibt es aber auch chemische Reinigungsmittel.  

Algenbefall wirksam vorbeugen
Am besten ist es natürlich, dem Algenbefall von Dach und Fassade von vornherein vorzubeugen. Bäume und Sträucher sollten nicht zu nah am Haus gepflanzt werden. Sie halten die Sonne fern und sorgen für feuchte Wände, auf denen sich Algen besonders wohl fühlen. Auch eine Sanierung kann gegen Algen helfen, wenn man auf die richtigen Produkte zurückgreift. Durch spezielle Putz- und Farbzusammensetzungen kann das Wachstum von Algen wirksam eingedämmt werden. Auf Produkte mit umweltschädigenden Bioziden müssen Hausbesitzer dabei übrigens nicht zurückgreifen. Denn inzwischen gibt es viele Putze und Farben, die rein mineralische und mit einem hydroaktiven Aufbau das Abtrocknen der Fassade erleichtern und damit Algenbewuchs verhindern. Auch für die Dacheindeckung stehen Materialien zur Verfügung, deren Beschichtungen das Dach vor Algen-Ansiedlung schützen.


Mit freundlicher Genehmigung von Energie-Fachberater.de
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